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Am 9. Juli um 9:10 Uhr war es soweit: Unser Supperclub ist im Deutschlandradio angekommen und wir sind mächtig stolz über  den tollen Beitrag:

In der Sendung "Das Wochenendjournal" beleuchtet Stephanie Gebert das Thema Social Dining und wir waren mit unserem Supperclub dabei!

Wenn Ihr selbst reinhören wollt: Wir sind von Minute 38:40 bis 25:00 zu hören (es wird rückwärts gezählt):

Einfach unten im Bild auf "Audio" klicken und los geht´s:


http://www.deutschlandfunk.de/social-dining-kochen-und-massenpicknick.1775.de.html?dram:article_id=359338


 

 

 

 


Wir danken allen Gästen für den tollen Abend und eure Mitwirkung am Gelingen der Radiosendung!


So sah die Vorspeise, die im Beitrag zu hören ist, aus:

Scharfe Zucchiniröllchen mit Misosahne, Zucchinikugeln mit Salzmandeln und frischer Zitronencreme:


Hier kommt das Rezept, nach dem wir an unserem Supperclub Abend im Juli am meisten gefragt wurden:

Kalte Tomaten-Pfirsich-Suppe:

Zutaten für 4 Personen oder auch für 11 als Teil einer Vorspeise wie bei unserem Supperclub:


4 El bestes Olivenöl

2 Zwiebeln oder vier Schalotten

1 kg Roma Tomaten

6-8 vollreife Pfirsiche, je nach Größe

4 Knoblauchzehen, in feine Würfel geschnitten

1 frische rote Chili

1 Prise Zucker

Meersalz und Pfeffer aus der Mühle


Zunächst die Tomaten und die Pfirsiche häuten. Das geht am besten, in dem man sie mit kochendem Wasser überbrüht. Ihr braucht beides vorher nicht einzuritzen. Die Haut löst sich von alleine.

Fangt am besten mit den Tomaten an. Sie brauchen nur kurze Zeit im heißen Wasser zu liegen. Die Pfirsiche benötigen etwas länger. Also große Schüsseln parat stellen, die Tomaten und Pfirsiche hinein legen und mit kochendem Wasser überbrühen.

Dann die Tomaten häuten und wer will, schneidet noch den Fruchtansatz heraus. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden.

Bei den Pfirsichen lässt sich die Haut gut entfernen, wenn sie etwas länger überbrüht werden. Dann einfach häuten und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Jetzt die Zwiebeln in Stücke schneiden. Das muss alles nicht richtig ordentlich sein, weil die Suppe später ohnehin püriert wird.

Die Zwiebeln in dem Olivenöl glasig dünsten. Danach den klein gewürfelten Knoblauch hinzugeben und ebenfalls weich dünsten. Nun die Tomaten und die Pfirsiche mit allem Saft hinzugeben. Wer möchte, kann etwas von beidem aufheben und hinterher in kleinen Stückchen auf die Suppe legen. Die Chilischote je nach Schärfewunsch einfach mitköcheln oder klein schneiden und zugeben. Je länger die Suppe anschließend kocht, desto schärfer wird sie. Ich habe die ganze Schote eingelegt und vor dem Pürieren einfach wieder heraus genommen. Die Suppe mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Dann pürieren und die Suppe kalt stellen. Das beste Ergebnis erzielt Ihr, wenn Ihr die Suppe schon am Vortag zubereitet. Dann zieht sie schön durch und Ihr könnt sie am nächsten Tag in der richtigen Temperatur noch einmal abschmecken. Die Gewürze verhalten sich in heißer Suppe anders als in kalter. Also auf jeden Fall nach dem Erkalten noch einmal abschmecken.

Beim Abschmecken mehr als ein Löffelchen probieren, weil der Pfirsich erst nach ein paar Löffeln präsent wird. Das ist der eigentliche Clou an dieser Suppe!

Damit ist die Suppe ideal zum Vorbereiten geeignet oder auch ein prima Mitbringsel für eine Sommerparty. Sieht auch in einem Bowlegefäß super aus und ist garantiert ein Hingucker und Hinschmecker (gibt es das Wort? Jetzt auf jeden Fall!).

So Ihr Lieben, jetzt viel Spaß beim Nachkochen und falls Ihr Fragen habt, einfach eine Mail schreiben.

 

Das Deutschlandradio besucht den Feinschmeckersalon! BÄM

Am 1. Juli ist es soweit: Das Deutschlandradio besucht unseren Supperclub in Düsseldorf und wird Mrs. Pepper in die Töpfe schauen und Mrs. Rose bei der Dekoration über die Schulter gucken.

Wir freuen uns riesig und basteln schon an dern Rezepten für den Abend. Eins wissen wir schon:

Es wird eine leichte und sommerliche Urlaubsküche werden...

Wenn Ihr dabei sein möchtet, meldet Euch schnell an. Es sind nur noch wenige Plätze am Tisch frei!

Rezepte vom " Tag der offenen Tür " im Blumenhof Bakker:

Frische Kräutersuppe für den Blumenhof Bakker

 

Kräutersuppe (für 4 Personen):

500 g mehlig kochende Kartoffeln

200 g Sahne 

1 schöne Möhre

1 Stange Staudensellerie (also ein kleiner Teil einer Staude)

1 Stück Lauch, etwa 15 cm lang

1 Zwiebel

1 kleine sehr frische Knoblauchzehe

Gemüsebrühe

1 El Sonnenblumenöl 

Koriandersamen gemörsert oder als Pulver 

1 Bund frischer Spinat

1/2 Bund frische glatte Petersilie

3 Stängel Dill

Salz und Pfeffe

 

Zunächst haben wir eine schöne Kartoffelsuppe gekocht. Dafür die gewürfelten Zwiebel in Sonnenblumenöl glasig dünsten. Anschließend die ebenfalls klein gewürfelte Knoblauchzehe zufügen und etwas dünsten aber keinesfalls braun werden lassen. Die Kartoffeln schälen und in Würfeln zugeben. Jetzt mit der Gemüsebrühe auffüllen und leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit kann man wunderbar den Sellerie "enthaaren". Das bedeutet, man setzt von unten das Küchenmesser an den kleine Erhebungen an und zieht die "Haare" von der Stange weg. Anschließend in kleine Segmente schneiden.

Die Segmente zur Suppe geben. Die Möhre ebenfalls schälen und würfeln und hinzugeben. Zum Schluss noch den Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden und ebenfalls zufügen. Wer mag, kann auch noch ein Lorbeerblatt zufügen. Die Suppe gute 15 Minuten köcheln lassen, dann die Sahne zufügen und schon einmal mit dem Mixstab aufmixen. Achtung: Das Lorbeerblatt vorher entfernen, falls man es beigegeben hat.

Je nachdem, wie sämig oder flüssig man die Suppe haben möchte, mit mehr Gemüsebrühe oder Sahne auffüllen. Ganz zum Schluss den Spinat grob hacken, die Petersilie und den Dill feiner schneiden und unter die Suppe mixen. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Koriandersamen und Pfeffer abschmecken.

Wir machen unsere Gemüsebrühe immer selber.  

Wie das geht, verraten wir demnächst hier.

Guten Appetit! 

 

 

Unsere Kräuterbutter im Blumenhof Bakker

Kräuterbutter:

Besonders gefreut hat uns, dass wir vor Ort ganz oft auf das Rezept für unsere Kräuterbutter angesprochen wurden. Jetzt lüften wir das Geheimnis:

 

Rezept für 250 g Butter:

250 g Süßrahmbutter

1 kleine Schalotte

2-4 Knoblauchzehen, je nach Geschmack und Größe

1 Biozitrone

2 Stängel Dill

1 Bund Schnittlauch

2-3 Stängel frische glatte Petersilie

1-2 Stängel Zitronenmelisse 

1 milde Chilischote

Salz und Pfeffer

 

Die Süßrahmbutter in einen kleinen Topf geben und sachte erwärmen. Sie soll gerade flüssig werden aber nicht kochen. In der Zwischenzeit die Schalotte wirklich klein würfeln. Die Schalotte in die Butter geben und dort etwas dünsten. Das dauert wegen der niedrigen Hitze so ca. 10 Minuten.  

Den Knoblauch schälen und entweder in sehr kleine Würfel oder in die Knoblauchpresse geben. Wir verwenden ausschließlich französischen Knoblauch. Den erkennt man an der violetten Farbe. Jetzt im April ist der frische Knoblauch noch nicht sehr weit gewachsen und die Zehen sind sehr klein. Deswegen kann man die Anzahl der Zehen nicht genau benennen. Macht es einfach so, wie Ihr mögt.  

Den Knoblauch zur Butter geben und auch direkt salzen. Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die klein schnittenen Kräuter unterrühren. Die Chilischote entkernen und zunächst einen kleinen Teil in winzigen Würfeln beifügen, weil man nicht sicher wissen kann, wie scharf sie ist. Lieber könnt Ihr später etwas Chili hinzufügen, wenn es nicht ausreicht. Zum Schluss die Butter mit dem Zitronenabrieb abschmecken. Dazu unbedingt eine Biozitrone verwenden, damit man die Schale bedenkenlos essen kann. Die Zitronen dennoch gründlich waschen und anschließend mit einer scharfen feinen Reibe nur die gelbe Schale abreiben. Lieber nur sachte reiben, damit die weiße Haut nicht mit abgerieben wird, die schmeckt bitter.

Auch hier gilt: Nicht sofort alles zufügen, sondern erst einen Teil und dann die Butter wieder abschmecken. Die Butter wird ja nun wieder fest und die Aromen verbinden sich in der Butter. Habt Geduld und rührt Sie die Butter immer mal wieder um, damit sich alles innig vermischt. Ihr könnt auch einen winzigen Spritzer Zitronensaft beifügen. Die Schale bringt das Zitronenaroma, der Saft die Säure, also seid vorsichtig, damit Ihr nachher keine saure Butter habt! Wenn die Konsistenz richtig ist, die Butter mit Salz und Pfeffer abschmecken und die klein geschnittene Zitronenmelisse beifügen. Dann in eine hübsche Schale umfüllen und glatt streichen. Nun vielleicht noch mit einem kleinen Kraut verzieren. Wenn Ihr die Butter in den Kühlschrank stellen möchtet, deck sie gut ab, denn sie nimmt die Gerüche aus dem Kühlschrank leicht an.

Ihr könnt die Kräuterbutter auch problemlos einfrieren und zum nächsten Grillen wieder auftauen.  

Unser Geheimnis ist die Zitronenmelisse und der Zitronenabrieb, die der Butter Frische verleiht und die Schwere der Butter prima ausbalanciert.  

Probiert es aus und überrascht Eure Lieben bei der nächsten Party mit dieser Kräuterbutter.

 

Kräuterquark, wie wir ihn mögen:

 

 

Wir haben uns für den Blumenhof Bakker einen tollen Kräuterquark ausgedacht, der die Vielfalt der Kräuter in Szene setzt:

 

Diese Menge reicht für eine schöne große Schüssel voll für einen Grillabend oder eine kleine Party als Mitbringsel zum Buffett. Man kann auch einfach die Mengen halbieren. Dann ist es genau richtig für ein Familienessen. 

 

1 kg Magerquark

400 g Sahne

Olivenöl

1 Prise Zucker

Pfeffer, Salz

2-3 Knoblauchzehen

1 Biozitrone 

Kräuter nach Belieben, wir haben Schnittlauch, Petersilie, Dill, Zitronenmelisse und Pimpinelle verwendet.  

 

Wir kaufen alle Milchprodukte in Bioqualität, weil der Unterschied im Geschmack liegt. Wer einmal eine gute Sahne in Bioqualität gekauft hat, weiß, dass das nichts mit dem homogenen flüssigen Etwas zu tun hat, was in den Töpfchen beim Discounter zu finden ist. Diese Sahne ist nicht homogenisiert und so bildet sich oben im Töpfchen der herrliche Rahm und darunter die Molke. So habt Ihr bei jedem Einsatz die Wahl, wie Ihr das Gericht abrunden wollt: Viel Geschmack mit dem dicken Rahm oder nur eine leichte Note mit der Molke und etwas Rahm.  

Bei diesem Rezept ist es einfacher:

Einfach den Quark mit der ganzen Sahne glatt rühren. Das geht bestens mit einem Schneebesen.  

Wir fügen noch einen kleinen Schwung Olivenöl bei. Es ist kein mageres Rezept, allerdings isst man ja auch nicht eine halbe Schüssel davon!

Das Olivenöl untermischen bis sich alles gut verbunden hat. Salzen und pfeffern und die Prise Zucker nicht vergessen.  

Nun die sehr klein geschnittenen Knoblauchzehen beifügen und die gehackten Kräuter unterrühren. Mit dem Abrieb einer halben Zitronen und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken. Eventuell nachwürzen. Ach ja, wir haben auch noch kleine Würfelchen frischen Chilis zugefügt. Das ist aber Geschmackssache und muss nicht sein. Probiert einfach aus, was Euch schmeckt.

 

Wir freuen uns, dass Euch unsere Kostproben geschmeckt haben. Wenn Ihr Fragen und Anregungen haben, schreibt uns einfach eine E-Mail an feinschmeckersalon@web.de.

 

Komm doch vorbei zum "Tag der offenen Tür" im Blumenhof Bakker in Neuss-Grefrath am 23. und 24. April 2016

An diesem Wochenende kannst Du uns im Blumenhof Bakker live erleben:

Mrs. Rose zeigt Dir, wie man den Frühling ins Haus und ins Beet holt. Freu Dich auf viele tolle Dekoüberraschungen und nimm Dir die schönsten gleich mit nach Hause!

 

Bei Mrs. Pepper darfst Du probieren:

Hier dreht sich alles um die frischen Kräuter, die uns nach dem Winter wieder neuen Schwung geben.

Freu Dich schon jetzt auf verschiedene köstliche Kräuterbuttern und auf eine frühlingsfrische Kräutersuppe.

 

Der Blumenhof Bakker ist bekannt für seine Kräutervielfalt und für die Qualität seiner Pflanzen. "Kaufen, wo es wächst" ist die Devise und im Blumenhof Bakker kann man gewiss sein, dass das stimmt. Ein Meer aus selbst gezogenen Blumen in allen Größen und Farben warten auf Dich.  

Schmücke deinen Balkon oder Garten gleich mit frischen Blumen und frischen Kräutern.  

So wird dein Balkon oder Garten gleichzeitig zum Blickfang und zur gesunden Knabberei.